Die OP ist gut verlaufen und war auch sehr gut in der Ausführung. Kein Gips, keine Schiene, der Fuß wurde nur gewickelt. Zehn Tage mit Gehilfe und dann konnte ich wieder mit übergroßen Schuhen gehen. Die Schwellung dauerte noch eine ganze Zeit an und ist bis heute nicht ganz weg. An Wettkampfsport ist noch nicht zu denken aber die Form steigt wieder. Mein Training ist durch die Einbindung des Mountainbikes jetzt schonender für den Bewegungsapparat.
Mein Schleimbeutel hält mich nun seit über einem Jahr vom Laufen ab. Nicht nur das, es ist auch nicht angenehm im Winter mit Sandalen herumzulaufen. Da ich sämtliche therapeutischen Mittel ausgeschöpft habe werde ich mir in der nächsten Wochen den Schleimbeutel entfernen lassen. Ich hoffe es geht alles gut und ich werde bald wieder von läuferischen Ereignissen berichten können.
Auf den ersten Blick sieht es aus als ob sich der Eintrag aus
September 2008 wiederholt. Doch so ist es nicht! Ich kann immer noch
nicht laufen. Anfang Januar hat
Dr. Stephan Biesenbach
meine Verse zum Teil unter lokaler Anästhesie mit Stoßwellen
behandelt. Innerhalb von ca. zwei Wochen klang die umfangreiche
Schwellung fast völlig ab. Nun werde ich in ein paar Tagen mal wieder
einen Trainingslauf wagen und schauen wie die Verse reagiert.
Leider kann ich nichts sportliches berichten. Aber vielleicht hat der
ein oder andere von euch ja mal Probleme mit Schleimbeutel oder Achilles
sehne und findet hier ein paar Informationen.
Bis bald, dann hoffentlich mit sportlichen Neuigkeiten.
Die Schleimbeutelentzündung am Achillessehnenansatz ist immer noch
nicht ausgeheilt. Trotz Ultraschall, Triggerpunkttherapie, Wobenzym und
Teersalbe. Das Problem ist, dass durch den geringen Stoffwechsel an
dieser Stellen, die Heilung nicht sehr rasant ist. Ich möchte auch nicht
mit dem Lauftraining beginnen, bevor es wirklich besser ist. Bei
verfrühter Aufnahme des Lauftrainings, kann die Reizung zu einer erneuten
Entzündung führen. Das würde, wenn diese Praxis weiter so verfolgt würde,
zu einem ständigen hin und her zwischen Entzündung und Besserung führen.
Als Folge bliebe dann eine chronische Entzündung zurück. Auch bei einer
erfolgreichen Therapie suche ich natürlich nach der Ursache.
So trainiere ich überwiegend auf dem Rad. Jetzt habe ich zwei Laufschuhe
im Bereich der Verse umbauen lassen und fange mit ein paar kurzen Läufen
an.
Da es sportlich nicht viel zu berichten gibt, stelle ich in der
Fotogalerie einige Impressionen von den Deutschen Berglaufmeisterschaften
ein. Die Fotos stammen von Uwe Sanders, der uns super unterstützt und
betreut hat.
Jetzt sind die Ferien vorbei und für die meisten ist der Alltag wieder angebrochen. So sieht es auch in meiner Familie aus. Statt ein Schulkind, haben wir nun zwei Schulkinder. Sportlich gesehen waren die Wochen seit dem Sambatrassenlauf nicht gerade von Erfolg gekrönt. Im Urlaub war ein Training nur bedingt möglich- und es war halt auch Urlaub. Eine Woche nach unserem Urlaub bin ich mit den Frauen von Rosellen/Neuss nach Mittenwald zu den Deutschen Berglaufmeisterschaften gefahren. Dort mussten wir im Karwendelgebirge eine Strecken von ca. 10km bewältigen mit 1400 Höhenmeter. Mir ging es an diesem Tag gar nicht gut. Ich war super nervös, hatte eine schmerzhafte Blase am Zeh, wobei ich nicht wusste ob ich schmerzfrei laufen konnte. Die Blase sollte sich dann später als problemlos heraus stellen, aber mit jedem Meter den ich höher lief ging es mir schlechter. Ich bekam Rückenschmerzen in den Passagen wo man zwangsweise gehen musste ( es war unglaublich steil ) und wenn ich stehen blieb um zu entspannen, sackte mir der Kreislauf weg. Ich weiss gar nicht genau wie ich da oben angekommen bin. Es war einfach kein Laufen mehr möglich, ich habe mich diesen Berg irgendwie hoch geschleppt. Wir haben dann im Endeffekt mit der ersten Mannschaft den dritten Platz und mit der zweiten Mannschaft den Fünften Platz belegt. Dannach stellten sich bei mir akute Schmerzen am Achillessehnenansatz ein. Die Diagnose lautet Schleimbeutelentzündung. Nun bin ich schon seit drei Wochen lahm gelegt. Gehe zum Physiotherapeuten und halte mich mit Schwimmen und Rennrad fahren über Wasser. Ich hoffe es kommen bald wieder bessere Zeiten...
Ich bin heute beim Sambatrassenlauf in Wuppertal gestartet und bin erste Frau gesamt geworden. Die Strecke ist recht schön und hat rund zweihundert steigende Höhenmeter. Das Familien interne Duell gegen meinen Mann habe ich aber dann doch verloren. An diesem schwül warmen Tag, mit rund 26 Grad im Schatten, wäre etwas zu trinken auf der Strecke schön gewesen. Es gab bei Kilometer ca. 10 und ca. 14, nämlich im Start Ziel Bereich, was zu trinken, aber leider nur da. Das war etwas wenig. Ich denke hier auch an die Leute die zwei Stunden oder länger brauchen. Duschen gab es auch nicht und zum Schluss wurde dann in einer regelrechten Panik, ohne Siegesehrung und weiteres, wegen eines nahenden Unwetters die Veranstaltung abgebrochen. Es gab dann zwar ein paar Tropfen, wir haben aber dann noch im Garten gesessen und gegrillt. Ja, lieber eine Veranstaltung abbrechen und es gibt kein Unwetter, als eine Veranstaltung nicht abbrechen und jemand kommt zu schaden. Ich kann es verstehen, ich würde auch nicht die Verantwortung übernehmen wollen. Trotzdem ist einiges Verbesserungswürdig. Zeiten usw. gibt es, wenn ich diese habe, unter Ergebnisse. Ich denke ich bekomme dann die Urkunde mit Zeit und den Preis in der Bunert Geschäftsstelle in Wuppertal. Die Sommerferien stehen vor der Tür und ich wünsche uns allen eine schöne Ferienzeit.
Kannste nicht mehr schnell, machste lang oder extrem? Na ja so kann ich das auch nicht stehen lassen. Viele sind lang schneller als ich über einen Kilometer. Ich habe mich spontan entschlossen beim Rheinsteig-Extemlauf zu starten. Der Rheinsteig-Extremlauf geht über 34 Kilometer und 1200 Höhenmeter. Wie der Name schon sagt, sind manche Streckenabschnitte wirklich extrem. Dafür entschädigt aber die wunderschöne Landschaft, ein Erlebnis. Ein großes Lob an die Organisation. Es waren viele Verpflegungsstellen vorhanden, ausreichend Wegweiser und auch der Zielbereich war gut. Meinen Dank auch an die lieben Läufer vom LC Solingen, die mich morgens um fünf Uhr mitgenommen haben. Es war auch schön, mal wieder was mit den Leuten vom Team RockStore gemacht zu haben.Jetzt muss ich mich mal erst wieder regenerieren.
Ich plane dieses Jahr mit zwei Spitzen. Alle Hauptwettbewerbe sind vorbei und verletzungsbedingt nicht wie erwünscht verlaufen. Vor den Sommerferien noch Tempo zu machen wäre wenig effektiv. Es geht jetzt darum den Körper nicht auf Pause einzustellen und die Systeme und die Form noch oben zu halten. Schwerpunkt werden Ausdauer, Kraft und Verletzungsprophylaxe sein. Darum werde ich bis in den Juli nur noch Wettkämpfe zum Spaß machen. Am 16.05.2007 wurde ich zweite Frau beim Rosellener Abendlauf. Nach den Sommerferien werde ich auch mal einen Triathlon machen. Ich hoffe ich komme im Sommer mal zum Schwimmen. Für den Herbst spiele ich mit dem Gedanken einen Marathon zu laufen.
Schönes Wetter, Kinder bei Oma und Opa, also nichts wie zum Mettmanner Grunfos Duathlon über die Sprintdistanz. Nachdem mich mein Mann beim Laufen nicht abhängen konnte, ging ich noch vor ihm auf die Radstrecke. Im Feld lag ich bei den Frauen auch gut im Rennen. Auf der Radstrecke überholte mich dann mein Mann und zwei Frauen. Mir fehlen einfach die Radkilometer! Auf der profilierten und ein wenig windigen Strecke, fehlt es mir einfach an Kraftausdauer. Da ich Frank manchmal mit einer Schildkröte vergleiche, ging ich nach dem Wechsel natürlich vor ihm auf die Laufstrecke. Angela Müller, aus meiner Mannschaft, lag auf Platz zwei der Frauen vor mir. Ich hätte bei aller Anstrengung nicht mehr aufschließen können. So schonte ich meine Wade, die ich beim letzten lauf schon noch merkte. Frank, der auch wieder vor mir war, versuchte Angela auf den letzten Metern noch zu motivieren auf die erste Frau auf zulaufen. Am Ende wurde Angela Müller nur einige Sekunden hinter der ersten Frau zweite und ich wurde dritte Frau beim Sprint und erste der Altersklasse. Ein starker Auftritt für den ASC Rosellen / Neuss
Wegen der Muskelverletzung an der Wade, war ein Start nicht
möglich.
athleten-online
Leider musste ich wegen starker Schmerzen an meiner Wade bei km 6
aussteigen.
Die starke Zerrung, die ich mir beim Zonser Staffelmarathon vor zwei
Wochen zuzog, machte mir ein weiterlaufen unmöglich. Schon auf den ersten
Kilometern schmerzte mir die Wade und ich konnte nicht vernünftig laufen.
Es war einfach nicht daran zu denken den Halbmarathon zu beenden. Bei
Kilometer sechs wartete Frank am ausgemachten Treffpunkt und ich konnte
auf das Fahrrad umsteigen, um wieder zum Zielbereich zu gelangen.
Mein Start, bei den deutschen Halbmarathonmeisterschaften in Calw, ist nun auch
in Frage gestellt.
Mit der Frauenstaffel des ASC Rosellen, erreichte ich den ersten Platz beim Zonser Staffellauf. Leider zog ich mir beim Einlauf ins Stadion, auf dem matschigen Untergrund, eine Wadenzerrung zu. Nun ist die Wade getapet und mal wieder eine Trainingspause angesagt.
Das fühlt sich so langsam wieder wie Laufen an. Als erstes meinen
Dank an den Remscheider Chirurg
Dr. Stephan Biesenbach
, dessen
Behandlung mal wieder super war. Wäre es nach meinem lokalen Orthopäden
gegangen, hatte ich vermutlich jetzt einen OP Termin.
Seit knapp zwei Wochen trainiere ich wieder. Die Trainingspläne sind
noch sehr auf meine Verletzung abgestimmt. Meine größte Freude ist,
dass der zweite Lauf der Serie Schmerz frei war und ich dann auch noch
gewonnen habe. Die ersten Kilometer vielen mir nicht schwer und ich
entschloss mich bei ca. Kilometer vier, an dem ersten leichten
Anstiegen, mal anzuziehen. Ich bemerkte, dass Gertraud nicht mit ging
und konnte den Vorsprung ausbauen. Als der Wald endete, war der
Gegenwind schon recht stark. Beim Blick zurück sah ich eine Schlange
von ca. sechs Männern hinter mir, denen ich Windschatten gab. Nach
meinem Protest musste ich dann nicht mehr vorne laufen und zwei waren
sogar so nett mich bis ins Ziel zu begleiten. Die gelaufenen Zeiten
sind sicher keine Paradezeiten und jetzt kann es auch nur noch darum
gehen den Halbmarathon einigermaßen zu laufen, um dann eine Woche
später bei den Deutschen Meisterschaften fit zu sein.
Nach der Kernspintomographie stellte mein Orthopäde die Diagnose Innenmeniskusanriss dritten Grades. Seine Therapie, das Training wieder langsam aufnehmen und wenn es wieder schmerzt muss der Meniskus operiert werden. Da mein Knie aber an der Außenseite geschwollen ist, entschloss ich mich einen alten Bekannten aufzusuchen, den ich aus meiner Zeit als Triathletin kenne und der schon so manche Verletzung behandelte. Nachdem ich meinen Bekannten aufgesucht habe, bin ich jetzt mal erst wieder optimistischer. Der Innenmeniskusanriss ist vermutlich eine Verletzung, die ich schon seit einigen Jahren habe, die aber jetzt erst entdeckt wurde. Es ist aber vermutlich nicht die Ursache für die Knie schmerzen und die Schwellung auf der Außenseite. Wir vermuten, das die Knie schmerzen von einer Überbelstung ausgehen. Ich hatte in meinem neuen Trainingsblock die Laufkilometer deutlich reduziert, dafür aber massiv Kraft trainiert. Es hat sich dadurch eine Kapselentzündung entwickelt. Aktuell liegt noch eine Entzündung im Bereich der Kniescheibe. Diese wird nun mit entzündungshemmenden Medikamenten und einem Tape behandelt. Das Tape zieht die Kniescheibe in eine andere Position und nimmt somit die Belastung von der Entzündung. Ich hoffe die Diagnose ist richtig und ich kann bald wieder richtig trainieren.
Im ersten Lauf wird Kirsten zweite Frau gesamt und erste Frau in der AK W35. Die Abstände bei den Frauen sind gering und noch ist alles offen. Was Kirsten mehr beunruhigt ist das Knie. Trotz einer zehntägigen Pause, Physiotherapeut, ärztlicher Behandlung und Medikamenten schmerzt das Knie immer noch. Ist es eine Kapselentzündung, der Meniskus oder drückt eine Sehne wegen einer Muskelverkürzung? Eine Kernspintomographie wird es am Dienstag hoffentlich zeigen.
Voraussichtlich werde ich bei den Deutschen Meisterschaften starten. Das passt nicht ganz von den Terminen, ich laufe eine Woche vorher den Halbmarathon der Nike WLS in Duisburg. In Duisburg war ich aber schon angemeldet bevor der DM Termin veröffentlicht wurde. Mal schauen wie ich das löse. Voraussichtlich auch deshalb, weil ich seit zwei Tagen Probleme mit dem Knie habe. Ist es ein Muskel der gegen eine Sehne drückt, die sich seitlich am Knie fortsetzt oder ist es eine Kapselentzündung? Ich werde jetzt mal erst ein paar Tage das Knie kühlen und schonen.
Ich konnte gestern den Remscheider Silvester lauf für mich entscheiden. Als erste Frau überquerte ich die Ziellinie des 14 km langen, anspruchsvollen Laufs. Einige Impressionen sind in der Fotogalerie.
Ich wünsche Allen ein Gutes neues Jahr und dass alle gesteckten Ziele erreicht werden. Es läuft zur Zeit im wahrsten Sinne des Wortes ganz gut. Ich habe keine Verletzungen, bin gesund und habe ein Gutes Umfeld - meine Familie ermöglicht mir das Training .Ich bin im dritten Mesozyklus, mit dem ich langsam die Base Phase verlasse. Mein Mann und Trainer hat mich in den letzten Wochen viel laufen lassen. Die aktuellen Umfänge liegen zwischen 90 km und 100 km / Woche. Diese Umfänge bin ich auch im zweiten Mesozyklus gelaufen. Schlüsseleinheit ist weiter ein langer Lauf von 25 km bis 30 km und eine Trainingseinheit die mich langsam wieder ans Tempo gewöhnt. Das Tempotraining steigert sich über den ersten Makrozyklus von 3 Monaten. Am Anfang standen Steigerungsläufe von 10x100m. Den dritten Zyklus beende ich mit Intervalle (6x1000m in 3:55) die nicht an der Belastungsgrenze liegen. Die Belastung habe ich am Anfang über den Umfang gesteigert. In den letzten Wochen des Makrozyklus steigt die Belastung über die Intensität des Tempotrainings. Heute habe ich mich sporadisch entschlossen den Remscheider Silvesterlauf zu laufen , anstatt meiner Intervalle. Das ist eine emotionale Entscheidung und ein Trainingslauf zum Spaß.
Ich denke Ihr hört morgen wieder von mir, mit dem Ergebnis.
Eure Kirsten
Ich habe nun auch die offizielle Ergebnissliste vom Sparkassen Halbmarathon in Köln bekommen. Ich rutsche, entgegen der ersten online Ergebnisse, nun von Platz 9. auf Platz 6.
Nach dem Sparkassen Halbmarathon in Köln habe ich einen Ruhemonat eingelegt. Jetzt geht es los, mit einer Base Phase. In dieser Zeit steht die Entwicklung der aeroben Ausdauerfähigkeit im Vordergrund. Sie ist die Basis für alles, hier wird das folgende Training drauf aufbauen. Im ersten Zyklus, über drei Wochen, bin ich steigernd 60 bis 80 km die Woche gelaufen. Schlüsseleinheit war je ein langer Lauf von 20 bis 25 km pro Woche. Abgeschlossen wird dieser Zyklus durch eine Ruhewoche, in der der Umfang um ca. 50% reduziert wird.
Noch wird es die ein oder andere Änderung geben, aber das Wesentliche ist für euch abrufbar. Ich freue mich auf hoffentlich viele Besucher und zögert nicht, schreibt mir eure Meinung.
© kirsten brandenburger by athleten-online.de